Confed Cup: Das putinsche Minenspiel

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Auf den Schultern der russischen „Sbornaja“ liegen seit heute Abend nicht nur der Erwartungsdruck des gesamten russischen Volkes (zumindest der des fußballbegeisterten Teils), sondern auch die hohen Erwartungen des gottgleichen Staatschefs Wladimir Putin. Der russische Potentat ist für sein sparsames aber distinguiertes Minenspiel bekannt. Wir haben einige erwartbare Varianten zusammengestellt, die wir in den kommenden Tagen präsentiert bekommen dürften…

von Björn Leffler 

Auftaktsieg der russischen Nationalmannschaft. Der Staatschef ist vorerst zufrieden.

Die Vorrunde wird souverän gemeistert. Uns Wladi busselt vor Freude Lieblingsrüde Ilya.

Die „Sbornaja“ zieht ins Finale ein. Wladi denkt insgeheim: „Gut so. Und wehe, ihr verliert das Endspiel!“

Sieg im Finale: die russische Nationalelf holt den Confed Cup im eigenen Land. Wladi wird von merkwürdigen Glücksgefühlen übermannt…

 

Oder aber: Variante B – Die „Sbornaja“ verpasst den Einzug ins Finale. Wladi verdonnert das gesamte Team zu einem einjährigen Trainingslager in seinem Wochenendhaus auf der Krim. Übungsleiter: Der Staatschef höchstpersönlich!

Oder aber, und wir wünschen es ihnen nicht: Variante C: das russische Team scheidet bereits in der Vorrunde aus. Putin höchstpersönlich streicht den Sommerurlaub der Nationalspieler. Alternativ winken ihnen vier Wochen sibirisches Arbeitslager.

 

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