Charlottenburger Derby: DFB-Pokal-Achtelfinale 1998

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Ende der 90er Jahre strebte Tennis Borussia mit aller Macht in die Bundesliga. Mit dem potenten Sponsor „Göttinger Gruppe“ im Rücken schien plötzlich alles möglich, und der öffentlich geäußerte Traum von der Champions Leage im Mommesenstadion machte die Runde.
Im Achtelfinale des DFB-Pokals machten die Lila-Weißen schonmal deutlich, wie ernst sie es meinten und überrollten Platzhirsch Hertha BSC im stadtinternen Derby mit 4:2.

Mit der Champions League allerdings wurde es nichts. TeBe verpasste den Aufstieg in der gleichen Saison um vier Punkte, in der Folgesaison wurde die Klasse sportlich noch gerade so gehalten, am 5. Juni 2000 aber entschied der DFB, Tennis Borussia die Lizenz zu entziehen, aufgrund „fehlender Nachweise wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit“, wie es offiziell hieß.

Der Neuanfang begann in der Regionalliga Nord. Im Herbst ’98 aber, da waren sie einmal ganz nah dran, am Fußball-Oberhaus. Und vielleicht sogar an der Champions League. Das aktuelle TeBe-Team ist gerade in die Kreisliga A aufgestiegen und startete dort mit einem Auswärtssieg beim FC Strausberg.

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