Das Lied zum Sonntag. Azzuri trällern Azzurro

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Die Squadra Azzura gehört mit zu den Mythen des Fußballs. Die blau-weiße Taktik des Catenaccio lässt immer noch Fußballfans weltweit erschaudern. Die „Sperrkette“ beziehungsweise der „Riegel“ als fußballerisches Spielsystem wurde durch den argentinischen Trainer Helenio Herrera in seiner Zeit bei INter Mailand auf die Spitze getrieben. Die Grundprinzipien: eine Abwehrreihe von fünf Spielern, die grundsätzlich Defensivaufgaben verrichten und drei oder vier weitere Mittelfeldspieler, die den Raum vorm Strafraum verengen. Die Spieler der gegnerischen Mannschaft werden stets gedoppelt. Bei Ballgewinn wird der Ball schnellstmöglich zum stets gut postierten Strafraumstürmer gesendet. Diese Taktik basiert auf Zusammenhalt und Kompromisslosigkeit. In ähnlicher Weise kam wohl das hier aufgeführte Musikvergnügen zustande. Viel Spaß mit der italienischen Fußball-Nationalmannschaft von 2006, die den Klassiker „Azzurro“ von Adriano Celentano trällert. Und als besonderer Service des PANENKA weiter unten: die lyrics und die Übersetzung zum Mitlesen…

Und da wir ja der BRAVO-Genration angehören, hier Text und Übersetzung zum Mitgrölen…

Cerco l’estate tutto l’anno
e all’improvviso eccola qua.
Lei è partita per le spiagge
e sono solo quassù in città,
sento fischiare sopra i tetti
un aeroplano che se ne va.

Azzurro,
il pomeriggio è troppo azzurro
e lungo per me.
Mi accorgo
di non avere più risorse,
senza di te,
e allora
io quasi quasi prendo il treno
e vengo, vengo da te,
ma il treno dei desideri
nei miei pensieri all’incontrario va.

Sembra quand’ero all’oratorio,
con tanto sole, tanti anni fa.
Quelle domeniche da solo
in un cortile, a passeggiar…
ora mi annoio più di allora,
neanche un prete per chiacchierar…

Azzurro,
il pomeriggio è troppo azzurro
e lungo per me.
Mi accorgo
di non avere più risorse,
senza di te,
e allora
io quasi quasi prendo il treno
e vengo, vengo da te,
ma il treno dei desideri
nei miei pensieri all’incontrario va.

Cerco un po‘ d’Africa in giardino,
tra l’oleandro e il baobab,
come facevo da bambino,
ma qui c’è gente, non si può più,
stanno innaffiando le tue rose,
non c’è il leone, chissà dov’è…

Azzurro,
il pomeriggio è troppo azzurro
e lungo per me.
Mi accorgo
di non avere più risorse,
senza di te,
e allora
io quasi quasi prendo il treno
e vengo, vengo da te,
ma il treno dei desideri
nei miei pensieri all’incontrario va.

 

Azzuro (dt. Übersetzung)

Ich suche den Sommer, das ganze Jahr
Und auf einmal ist er da!
Sie ist zum Strand gegangen,
und ich bin nun alleine hier unten in der Stadt,
ich höre pfeifen oben auf den Dächern,
ein Flugzeug, das sie wegbringt.

(Refrain)
Blau,
der Nachmittag ist zu blau
und zu lang für mich.
Ich bemerke,
dass ich nicht mehr viele Reserven habe,
ohne dich,
und also,
nehme ich fast den Zug,
und komme komme zu dir,
aber der Zug der Wünsche,
fährt in die entgegengesetzte Richtung.

Es scheint als wär Sonntagsschule,
mit viel Sonne, die ganzen ganze Jahre.
Diese Sonntage so allein
In einem Hof, spazieren gehen….
Eine Stunde langweile ich mich, mehr als sonst,
nicht einmal ein Pastor zum schwatzen.

(Refrain)
Blau,
der Nachmittag ist zu blau
und zu lang für mich.
Ich bemerke,
dass ich nicht mehr viele Reserven habe,
ohne dich,
und also,
nehme ich fast den Zug,
und komme komme zu dir,
aber der Zug der Wünsche,
fährt in die entgegengesetzte Richtung.

Ich suche etwas Afrika in meinem Garten,
zwischen Oleander und Affenbrotbaum,
wie ich es als Kind tat.
Es gibt Leute, man kann nicht mehr,
es vertrocknen deine Rosen,
die Katze ist nicht mehr hier, wer weiß, wohin….!

(Refrain)
Blau,
der Nachmittag ist zu blau
und zu lang für mich.
Ich bemerke,
dass ich nicht mehr viele Reserven habe,
ohne dich,
und also,
nehme ich fast den Zug,
und komme komme zu dir,
aber der Zug der Wünsche,
fährt in die entgegengesetzte Richtung.

 

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