Ein europäisches Schwergewicht: Der FC Porto

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Heute Abend trifft Borussia Dortmund im Europa-League-Achtelfinale auf den FC Porto. Ein Duell, das auch den neutralen Zuschauern zwei großartige, spannende und enge Partien verspricht. Der FC Porto gehört zu den Schwergewichten im europäischen Vereinsfußball, obwohl die erste portugiesische Liga keineswegs zu den europäischen Top-Ligen gezählt wird. Das diese Bewertung aber offensichtlich nicht das Maß aller Dinge sein kann, zeigen die erstaunlichen Erfolge der Portugiesen, allein in den vergangenen zwölf Jahren.

2004 gelang den Blauweißen der überraschende Gewinn der Champions League (und anschließend auch der Gewinn des Weltpokals), gefolgt vom Gewinn der Europa League in den Jahren 2003 (damals noch UEFA-Cup) und 2011. Eine Bilanz, die nicht einmal Bayern München und auch sonst kein Bundesligist aufweisen kann.
Apropos Bayern München. Die Roten unterlagen dem FC Porto in einem denkwürdigen Landesmeisterfinale 1987 in Wien mit 1:2. Das Hackentor von Madjer zum 1:1 in der 78. Minute genießt nicht nur in Portugal längst Legendenstatus.

Die Dortmunder bekommen es morgen also mit einem ganz harten Brocken zu tun. Wir werfen einen Blick zurück auf die europäischen Glanztaten des 27-fachen portugiesischen Meisters und reiben uns vorfreudig die Hände…

Nach dem 2:1 im Finale gegen Bayern München: Manuel Joao Pinto mit dem Landesmeisterpokal

Bis zur 78. Minute führten die Bayern, dann zerstörte der Algerier Rabah Madjer alle Titelhoffnungenn der Münchner. Sein Hackentor zum 1:1 brachte die Wende, nur zwei Minuten später fiel das 2:1 für die Portugiesen.

UEFA-Cup-Finale 2003: In einem begeisternden Finale schlagen die Portugiesen in Sevilla Celtic Glasgow mit 3:2 und holen erstmals den UEFA-Pokal

Triumph auf Schalke: In Gelsenkirchen schlägt der FC Porto 2004 im Champions-League-Finale den AS Monaco deutlich mit 3:0 und sichert sich damit zum zweiten Mal den Gewinn des Europapokals der Landesmeister

Siegtorschütze in Dublin: Falcao trifft zum entscheidenden 1:0 im Europa-League-Finale 2011 gegen Sporting Braga

Dritter Europapokal-Triumph in neun Jahren – die Spieler feiern den zweiten Erfolg in der Europa League nach 2003

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