LIVE DABEI! Teil Vier

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Furioses Comeback: unsere „LIVE DABEI“-Serie wird revitalisiert und schaut zurück auf die größten Stadionerlebnisse der PANENKA-Redaktion. Im vierten Teil gibt uns Gast-Autor Daniel Hasert einen ersten Einblick in seine fußballerische Fan-Vergangenheit!

Text: Daniel Hasert

Hertha vs. Meppen (3:0)

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Das älteste Fundstück in meiner Sammlung. Am 19.05.1997 besuche ich die „Alte Dame“ zu meinem fünften Hertha-Spiel. Vor fast 23.000 Zuschauern gewann Hertha souverän 3:0 durch Tore von Covic, Weidemann und Preetz und hielt die Konkurrenz um den Aufstieg auf einer beruhigende 7-Punkte-Distanz. Dies sollte auch der letzte Heimsieg der Aufstiegssaison bleiben.

Dauerkarte 1997 / 1998

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Das absolute Prunkstück meiner Sammlung. Meine erste Dauerkarte. Da mein Geburtstag stets in die Sommerpause fällt, musste sich meine Familie nie Gedanken machen – ab der Saison 1997/98 war eine Dauerkarte für die kommende Saison als Geburtstagsgeschenk immer gesetzt.

Hertha vs. Duisburg (1:3)

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Der Saisonabschluss meiner ersten kompletten Spielzeit als Herthafan. Dank einer furiosen Siegesserie und einer ordentlichen Rückrunde wurde der Klassenerhalt bereits am 33. Spieltag perfekt gemacht. Das letzte Heimspiel vor fast 50.000 Zuschauern gegen Duisburg konnten wir also entspannt angehen. Da tat auch die 1:3-Niederlage nicht weh.

Hertha vs. Chelsea London FC (2:1)

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Drei Stunden stand ich mit meinem Onkel für die Karten der ersten Gruppenphase der Champions-League-Saison 1999/2000 an. Das erste Heimspiel der der Hertha in der Champions League. Trotz eigener Karte konnte ich dieses Spiel nicht live im Stadion erleben. Eine Klassenarbeit am nächsten Tag nahmen meine Eltern als Grund, mir den Besuch dieses Abendspiels unter der Woche zu verbieten (damals hörte ich noch auf sie 🙂 ).

Also war ich gezwungen, Herthas Premiere in der Königsklasse vor dem heimischen Fernseher auf dem Hausfrauensender „TM3“ zu verfolgen. Die Karte habe ich mir trotzdem gesichert. Der Doppelpack von Ali Daei machte den Frust über das von meinen Eltern ausgesprochene Stadionverbot jedoch vergessen.

Hertha vs. AC Mailand (1:0)

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Diesmal ließ ich mich nicht zu Haus einsperren. Am 20.10.1999 schnupperte ich das erste Mal Champions-League-Luft. Das Erklingen der Champions-League-Hymne im ausverkauften Olympiastadion und die Erinnerung an den ungläubigen, entfesselten Torjubel nach dem 1:0 von Dariusz Wosz in der 41. Minute bereiten mir noch heute absolute Gänsehaut! An diesem Abend schaffte Hertha die nächste Sensation und erklomm mit diesem Sieg über die Italiener die Tabellenspitze der Todesgruppe (mit dem AC Mailand, dem FC Chelsea und Galatasaray Istanbul). Hoffentlich ist es mir in meinem Leben noch einmal vergönnt, mit der alten Dame eine der schönsten aller Hymnen zu Hause im Olympia Stadion zu hören.

Hertha vs. Schalke (0:4)

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Auch solche Heimspiele gehören zur Sammlung. Eines der unschöneren Heimspielerlebnisse. Hertha ging am 13. Spieltag der Saison 2000/2001 als Tabellenführer in das absolute Topspiel gegen den Tabellenvierten. Doch ich und die 50.000 weiteren Zuschauer sahen einen völlig überforderten Spitzenreiter, der nach dieser deutlichen Niederlage gegen Schalke die Tabellenführung wieder abgeben musste. Die Revierkicker selbst sollten jedoch am Ende dieser Spielzeit, in einem der packendsten Saisonfinals der Bundesligageschichte, die Tabellenführung auf der Zielgeraden auf eine tragische Weise an den FC Bayern verlieren.

 

Hier gelangt Ihr zu den ersten drei Teilen der Serie und dem Special „Meine 5 besten Saisons“:

LIVE DABEI! – Erster Teil

LIVE DABEI! – Zweiter Teil

LIVE DABEI! – Dritter Teil

LIVE DABEI! Zugabe – Meine 5 besten Saisons

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