Von Büffeln, Indianern und Wölfen

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Heute abend treten die Wölfe aus der Autostadt bei der Koninklijke Atletiek Associatie Gent in der 19.999 Zuschauer fassenden Ghelamco Arena an. Ein eher unbeschriebenes Blatt der europäischen Fußballgeschichte tritt nun im Achtelfinale der Champions-League an.

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1898 gegründet, wurden die belgischen Büffel  2014/15 durch einen 2:0 Erfolg gegen Standard Lüttich erstmals belgischer Meister. Das grandiose Wappen sowie der Spitzname entstand in Anlehnung an den „Buffalo Bill“ genannten William F. Cody, der in der Gründungszeit des Vereins in Gent mit seinem Zirkus Barnum & Barley auftrat. Fortan zierte ein Indianerhäuptling das Vereinswappen. Die Stamnummer 7 im Wappen basiert auf der für den belgischen Fußball chronologischen Nummerierung der Vereine. Da kommen die Wolfsburger mit ihrer Geschichte und dem Wappen erst recht trostlos daher. Es ist ein Spiel der enornmen Gegensätze. Die Büffel aus Gent sind mit einer No-Name-Truppe in die hohen Sphären des europäischen Fußballs eingedrungen, während die Wolfsburger trotz Millionensubventionen noch keine Konstanz auf hohem Niveau darbieten konnten. Und deshalb: da wir uns stets über Überraschungsteams auf der großen Bühne freuen, hoffen wir heute abend auf ähnliche Bilder, wie bei der Meisterschaftssause im Stadtzentrum von Gent Ende Mai letzten Jahres…

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