„26 Jahre Mauerfall“ – Teil 12: Jürgen Croy – der Fels in der Brandung

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Jürgen Croy spielte von der Jugend bis ins hohe Alter in Zwickau und widerstand den Delegierungsappellen der staatlichen Macht. Seine Begründung vordergründig rein sportlich: Es ist besser für einen Torhüter, wenn er für eine Mannschaft spielt, „die vielleicht doch nicht zu den unmittelbaren Meisterschaftsfavoriten gehört“. Politisch galt ein solcher Widerspruch als riskant. Nichtsdestotrotz durfte er für die Nationalauswahl auflaufen. Mit der Nationalmannschaft der DDR holte er bei den olympischen Spielen von München 1972 Bronze und gewann sogar Gold 1976 in Montreal. Bleibend ist jedoch hauptsächlich seine Leistung im geschichtsträchtige Aufeinandertreffen der Mannschaften der BRD und der DDR im Hamburger Volksparkstadion 1974, welche Jürgen Sparwasser zum Siegtreffer nutzte. Jürgen Croy brachte die Spieler des späteren Weltmeisters mit seinen Paraden zur Verzweiflung…

 

Teil 1 bis 11 der Reihe…

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