„26 Jahre Mauerfall“ – Teil 20: „Sprotte“ hält den Kasten dicht

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Hans-Ulrich Grapenthin, Spitzname „Sprotte“, absolvierte 308 Spiele in knapp zwei Jahrzehnten (1966 bis 1985) für den FC Carl Zeiss Jena. Grapenthin war zunächst in seiner Karriere die ewige Nummer zwei.  Bei Carl Zeiss Jena konnte er sich erst nach acht Jahren gegen Wolfgang Blochwitz durchsetzen und in der Nationalelf heimste Jürgen Croy die Meriten ein. Ihm war im Rahmen seines größten Nationalmannschaftserfolgs 1982 bei den olympischen Spielen in Montreal zwar lediglich ein zehnminütiger Einsatz vergönnt, aber die goldene Medaille brachte er ebenso nach Hause.  So blieb ihm zumindest der Europapokal, um sich zum Helden aufzuschwingen. 1980/81 hievte er die Jenaer ins Endspiel um den Europapokal der Pokalsieger, welches jedoch im Düsseldorfer Rheinstadion gegen den damalig noch sowjetischen Vertreter Dinamo Tblisi mit 1:2 verloren wurde.Nichtsdestotrotz war dies seine erfolgreichste Zeit, die mit der Ehrung zum Spieler des Jahres der DDR belohnt wurde. 1980 und 1981 gewann er den Preis, der durch die Fachzeitschrift „Die Neue Fußballwoche“ verliehen wurde.

Einblicke in den Konkurrenzkampf um das ostdeutsche Tor durch die Berichterstattung der DDR: „Auf Vogels Spuren“

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