DER PANENKA on tour – Frankfurt

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Am zweiten Tag unserer PANENKA-Tour steuerten wir zielgerichtet die Finanzmetropole „Mainhattan“ im wunderschönen Hessen an, um uns dort das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Hertha BSC anzusehen.

Frankfurt empfing uns mit schönstem Sommerwetter, und so verheißungsvoll der Tag begann, so sollte er sich denn auch fortsetzen. Rund um die Commerzbank-Arena herrschte entspannte, spätsommerliche Volksfeststimmung, und die Mainmetropole bewies eindrücklich, dass ihr in Sachen Bratwurst niemand etwas vormacht. In Frankfurt gibt’s definitiv die längsten!

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Die Fans beider Lager mischten sich an den Verkaufsständen am und um das Stadion, und auch auf dem weitläufigen, gänzlich von Waldflächen umgebenen Stadiongelände gab es eine problemlose Durchmischung von Eintracht- und Herthafans. Und das, obwohl es in der Vergangenheit zwischen beiden Fangruppen auch durchaus unangenehmere Aufeinandertreffen gegeben hat.

Das ehemalige Frankfurter „Waldstadion“ war beim Spitzenspiel Vierter gegen Fünfter mit 45.000 Zuschauern ordentlich besucht, und die Stimmung war dementsprechend gut. Nur im Block der Hertha-Fans, in den wir uns gesellt hatten, gab es anfangs noch ein kleines Stimmungstief, da sich die Ultras etwas verspätet hatten.

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Die kamen dann gerade noch rechtzeitig, um das spektakulärste Spiel des Spieltags miterleben zu können. Dem 1:0-Führungstreffer durch Vedad Ibisevic ließ Frankfurt kurz vor der Pause einen Doppelschlag zum 2:1 folgen, den die Herthaner ihrerseits in der zweiten Hälfte durch Tore von Ibisevic und Esswein erneut kontern konnten, so dass im blauweißen Lager bereits mit drei Auswärtspunkten geliebäugelt wurde – bis dann in der 93. Minute das Kopfballtor von Hector diese Hoffnungen zunichtemachte.

Das 3:3 war eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle und für den neutralen Zuschauer ein großartiges Schauspiel. Nach dem sehenswerten, aber wenig überraschenden 3:1 der Dortmunder Borussia gegen den SC Freiburg war das zweite Spiel unserer PANENKA-Tour ein echter Glücksfall, und mit zehn Toren aus zwei Spielen hatten wir allen Grund, hochzufrieden zu sein. Nachdem die Dortmunder Borussia am Vorabend ein Spiel wie aus einem Guss hingelegt hatte und im Stadion eine atemberaubende Atmosphäre herrschte – zumindest in der ersten Hälfte – war das Spiel in Frankfurt völlig unberechenbar, wild und vollerEmotionen.

 

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Voller Vorfreude auf die sächsische Landeshauptstadt ging es nach dem Spiel in unser Übernachtungsdomizil, welches wir am kommenden Tag bereits vor Sonnenaufgang verlassen mussten, um rechtzeitig zum Zweitligaduell in Dresden zu sein…

Zum Erlebnisbericht aus Dortmund gelangt Ihr hier!

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