Filme für die fußballfreie Zeit – Teil 7: Libero

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Der Spielfilm, der dokumentarische Elemente integriert, wurde am 8. Dezember 1973 in den deutschen Kinos uraufgeführt. Entstanden unter der Regie von Wigbert Wicker, handelt er vom Leben Franz Beckenbauers zwischen Sport und Alltag.

Der Film gibt Einblicke in die Welt des Profi-Fußballs der 1970er Jahre und beleuchtet neben der Stadionkultur die Abläufe hinter den Kulissen des professionellen Fußballs. Ein wunderbares Dokument des sportlichen Zeitgeistes. Kaiser Franz steht im Fokus – doch natürlich müssen wir auf die Kumpanen Breitner, Müller, Hoeneß, Netzer und Lattek nicht verzichten.

Die Kritiken waren eher unterirdisch. So beschrieb das Lexikon des internationalen Films Libero als „eine filmische Ehrerweisung, die weder über den Sportler noch über seinen Sport wesentlich Neues bringt und deren ambitionierte Machart in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht“ und der deutsche Sportjournalist Ludwig Maibohm beurteilte die Handlung in der der Wochenzeitung DIE ZEIT als „wirr, fußballirreal und in manchen Phasen und Szenen geradezu peinlich“. Na dann: Viel Freude damit…

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