Was ist aus dem guten alten Rückpass geworden?

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Was ist nur aus dem guten alten Rückpass geworden? Früher war die Regel klar: spielt der Verteidiger den Ball zum Torwart zurück und nimmt dieser den Ball mit der Hand auf, gibt es indirekten Freistoß im Strafraum für das gegnerische Team.

Heute jedoch muss eine klare Absicht erkennbar sein. Das bedeutet, dass selbst eigentlich deutliche Rückpässe nicht mehr gepfiffen werden, weil der Stürmer dabei einfach den Ball unter Bedrängnis zurückgrätscht und hier von einem absichtlichen Rückpass ja nicht gesprochen werden kann. Oder dem Verteidiger der Ball einfach vom Bein wegspringt. Die technische Unbeholfenheit des Verteidigers wird mitnichten bestraft, das Spiel läuft einfach weiter – keine Absicht! Nur technisches Unvermögen. Die Regel ist zwar vorhanden, wird im Prinzip aber nicht mehr angewandt, Freistöße innerhalb des Strafraums sind quasi ausgestorben.

Dabei können dabei durchaus spektakuläre Spiel- und Torraumszenen entstehen, wie diese filmische Zusammenstellung beweist:

 

 

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