Zu früh gefreut…

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Der frühe Vogel fängt den Wurm und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Zwei Weisheiten, die uns im Alltag verfolgen, im Modus der Selbstoptimierung. Der Angeschmierte ist man aber stets, wenn man den Tag vor dem Abend lobt, denn es kann immer alles passieren. In einem Moment bist du der gefühlte Sieger, im nächsten wird dir der Boden unter den Füßen weggezogen. Im nächsten glaubst du schon deine Ziele abschreiben zu müssen und mirnichtsdirnichts wird dir unvermittelt der Erfolg geschenkt.

Auch und besonders in der Welt des Fußballs liegen Hoffen und Bangen so nah beieinander, dass es nahezu zwangsläufig zu enormen Emotionsschwankungen kommt. Ein Tor kann alles ändern und folglich ist das Spiel auch erst aus, wenn der Schiedsrichter es abpfeift. Die Bayern gegen Manchester 1999 oder die Spieler des FC Malaga gegen Borussia Dortmund 2013 können ein Lied davon singen. Weitere schöne Beispiele haben wir für euch zusammengetragen.

Unterschätze niemals deine Schussstärke im Verhältnis zu den Wetterbedingungen…

Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist…

Es war mal eine Anfahrt zu einem Fußballspiel…

Und natürlich die Mutter aller „Zu früh gefreut…“. Die Schalker Minutenmeisterschaft. Eine Tragödie in drei Akten…

Knapp(e) vorbei!

 

 

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